Sebastian KohlheppBiographieSebastian Kohlhepp zählt zu den arriviertesten deutschen Tenören seiner Generation und ist auf internationalen Opern- und Konzertbühnen ein gefragter Gast. Mit seinem Debüt als David in ‚Die Meistersinger von Nürnberg‘ bei den Salzburger Osterfestspielen 2019 unter der Leitung von Christian Thielemann, gelang ihm ein herausragender, von Publikum und Presse gefeierter Erfolg.In gleicher Partie wird er auch 2020 an der Semperoper Dresden gastieren. In jüngster Vergangenheit konnte sich Sebastian Kohlhepp vor allem als versierter Mozart-Tenor einen Namen machen. So sang er den Tamino im Theater an der Wien (Ltg. René Jacobs), am Theater Basel und der Volksoper Wien, debütierte als Belmonte bei der Salzburger Mozartwoche und verkörperte den Don Ottavio an der Oper Köln.Im Herbst 2019 wird er als Ferrando in Mozarts ‚Cosi fan tutte‘ (Ltg. Ivor Bolton) an der Dutch National Opera Amsterdam gastieren. Geboren in Limburg an der Lahn, erhielt Sebastian Kohlhepp seine erste musikalische Ausbildung im dortigen Knabenchor. Dem Studium bei Hedwig Fassbender in Frankfurt/Main folgte ein erstes Festengagements am Badischen Staatstheater Karlsruhe.Zur Saison 2013/14 wechselte er ins Ensemble der Wiener Staatsoper. Im Haus am Ring stand er u.a. als Froh (Das Rheingold) und Jaquino (Fidelio) auf der Bühne und arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Adam Fischer, Franz Welser-Möst, Dan Ettinger, Peter Schneider, Jeffrey Tate und Patrick Lange.Von 2015-2017 war Sebastian Kohlhepp Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart, wo er in einer Vielzahl lyrischer Fachpartien zu erleben war (Don Ottavio, Alfred, Oronte, Ferrando, Lurcanio u.a.). Große Aufmerksamkeit erregte seine Interpretation desLucio Vero in Niccoló Jommellis spätbarocker Oper ‚Il Vologeso – Berenike, Königin von Armenien’. Die Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito wurde von der Fachzeitschrift Opernwelt zur ‚Wiederentdeckung des Jahres 2015’ gewählt.Ende 2017 kehrte Kohlhepp als Gast nach Stuttgart zurück und wusste als Jason in Peter Konwitschnys Neuinszenierung von Cherubinis ‚Medea‘ zu begeistern. Auch als Konzertsänger ist Sebastian Kohlhepp international gefragt. Im Sommer 2018
gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen und sang dort unter Teodor Currentzis Beethovens 9. Sinfonie. Im Dezember des selben Jahres führte ihn eine Einladungen
des Boston Symphony Orchestra und seines Chefdirigenten Andris Nelsons erstmalig in die USA.
 Kohlhepp konzertiert regelmäßig mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem RIAS Kammerchor, Collegium Vocale Gent, Freiburger Barockorchester, NDR Chor, Symphoniker Hamburg, Gürzenich-Orchester, Gaechinger Cantorey, Kammerchor Stuttgart und Dirigenten wie René Jacobs, Philippe Herreweghe, Pablo Heras-Casado, Frieder Bernius, Sylvain Cambreling, François-Xavier Roth, Hans-Christoph Rademann und Andreas Spering.Einladungen führten ihn ins Concertgebouw Amsterdam, die Hamburger Elbphilharmonie, Philharmonien Paris, Berlin und Köln, ins Wiener Konzerthaus, die Tonhalle Zürich, Laeiszhalle Hamburg, Shanghai Concert Hall, ins Seoul Arts Center, Teatro Colon Buenos Aires, zum Rheingau- und Schleswig-Holstein Musik Festival sowie zum Menuhin Festival Gstaad. Kommende Konzertprojekte beinhalten u.a. Mozarts ‚Requiem‘ mit Teodor Currentzis in Moskau, Paris und Baden-Baden, Aufführungen der Matthäus-Passion in Brüssel, Luxemburg, Köln und Barcelona unter Philippe Herreweghe sowie Bachs h-Moll Messe mit dem Gewandhausorchester Leipzig und Andris Nelsons. Zahlreiche CD-, DVD- und Rundfunk- aufnahmen belegen Sebastian Kohlhepps vielseitiges Schaffen. Die Gesamteinspielung aller Lutherkantaten von Bach (Ltg. Christoph Spering), an der Kohlhepp maßgeblich beteiligt war, wurde mit dem Echo Klassik ausgezeichnet. René Jacobs’ Aufnahme der Bach’schen ‚Johannespassion’ (Harmonia Mundi), mit Sebastian Kohlhepp als Arientenor, erhielt den ICMA Award in der Kategorie Baroque Vocal.Über die 2017 bei Carus erschienene Neueinspielung von Bachs ‚Weihnachtsoratorium’ mit der Gaechinger Cantorey schreibt NDR-Kultur:„Die wichtige Tenorpartie des Weihnachtsoratoriums hat Rademann mit dem Sänger Sebastian Kohlhepp besetzt, der ein schönes lyrisches Timbre und gestalterischen Feinsinn vereint. Als Evangelist erzählt er die biblische Weihnachtsgeschichte in maßvollem Tempo und mit natürlichem Sprachfluss, in den Arien demonstriert er seine exzellente Technik. Nur wenige Kollegen bewältigen die anspruchsvollen Koloraturen - mit denen Bach etwa die Eile der Hirten ausschmückt - so sicher wie Kohlhepp.“(NDR Kultur, Marcus Stäbler, 15.12.2017)  Stand: Mai 2019 - Änderungen oder Kürzungen bedürfen der Absprache mit dem Künstler!   Pdf Download

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Die Solisten(...)angeführt vom sensationellen und fast schon im jugendlichen Heldenfach angekommenen Evangelisten Sebastian Kohlhepp(...)"

 

Leipziger Volkszeitung,

Roland H. Dippel, 23.06.2019

 

 

 

 

"Als David feierte Sebastian Kohlhepp ebenfalls ein gelungenes Rollendebüt. Mit lyrischem, dunkel timbriertem Tenor, Flexibilität und sensiblem Vortrag unterstrich er seine aufstrebende Entwicklung, sich gerade in dieser Partie

vorteilhaft von heute manch allzu leichtgewichtiger Besetzung unterscheidend."

 

Das Opernglas, W. Kutzschbach, Mai 2019

 

 

 

 

"Sebastian Kohlhepp ist ein gut aufgelegter und auch in den ungemütlichen Lagen unermüdlicher David."

 

Die Zeit, Florian Zinnecker, 17.04.2019

 

 

 

 

"Aufhorchen lässt hier vor allem Sebastian Kohlhepp als David mit leuchtender Frische in der Stimme."

 

Süddeutsche Zeitung,

Egbert Tholl, 15.04.2019

 

 

 

 

"Sebastian Kohlhepp ist ein spielfreudiger, exzellenter David, der mit seinem kraftvollen Tenor die Rolle mit Leichtigkeit bewältigt."

 

News.at, Susanne Zobl, 15.04.2019

 

 

 

 

"Ein Nebenrollen-Highlight liefert Sebastian Kohlhepp als David, von dem will man mehr hören."

 

BR-Klassik, Bernhard Neuhoff, 14.04.2019

 

 

 

 

"Tenor Sebastian Kohlhepp(...)begeistert ab dem ersten Ton.

Er besitzt eine kräftige lyrische Stimme, die über eine schöne Färbung und eigene Charakteristik verfügt und bei sorgfältiger Pflege eine große Karriere machen dürfte. In der Mozart-Arie bietet er eine sehr durchdachte Interpretation von Text und Musik."

 

Westdeutsche Allgemeine Zeitung,

Rudolf Hermes, 07.03.2019

 

 

 

„...Sebastian Kohlhepp als Belmonte, ein ganz vorzüglicher, für dieses Fach prädestinierter Tenor.“

 

Wiener Zeitung, Reinhard Kriechbaum, 28.01.2018

 

 

 

 

„Der Tenor Sebastian Kohlhepp ist die ideale Oratorienstimme: klar, strahlend, farbenreich.“

 

kulturradio rbb, Andreas Göbel, 02.01.2018

 

 

„Die wichtige Tenorpartie des Weihnachtsoratoriums hat Rademann mit dem Sänger Sebastian Kohlhepp besetzt, der ein schönes lyrisches Timbre und gestalterischen Feinsinn vereint. Als Evangelist erzählt er die biblische Weihnachtsgeschichte in maßvollem Tempo und mit natürlichem Sprachfluss, in den Arien demonstriert er seine exzellente Technik. Nur wenige Kollegen bewältigen die anspruchsvollen Koloraturen - mit denen Bach etwa die Eile der Hirten ausschmückt - so sicher wie Kohlhepp.“

 

NDR Kultur, Marcus Stäbler, 15.12.2017

 

 

 

„Den Jason sang Sebastian Kohlhepp mit einer bereits auf die zögernden Helden der deutschen Romantik vorausweisenden Pracht.“

 

Badische Neueste Nachrichten, Nikolaus Schmitt, 05.12.2017

 

 

 

„Und Sebastian Kohlhepp überzeugt als Iason mit enormem Detailreichtum in Stimmklang und Gestaltung: Dieser vielseitige Tenor, der zunehmend auch dramatische Bereiche für sich erobert, ist einer der ganz großen Glücksfälle im Ensemble.“

 

Stuttgarter Zeitung, Susanne Benda, 04.12.2017

 

 

 

„Den stärksten Eindruck hinterlässt Sebastian Kohlhepp mit gestochen scharfen Koloraturen, ebenmäßig durchgeformter Stimme und herausragender Textverständlichkeit.“

 

Stuttgarter Nachrichten,

Markus Dippold, 08.10.2017

 

 

 

 

"Sebastian Kohlhepp ist als wohltuend warm timbrierter Tamino ein Musterbeispiel eines kraftvollen Mozart-Tenors..."

 

Wiener Zeitung,

 Judith Belfkih, 18.09.2017

 

 

 

 

„Sebastian Kohlhepp ist als kerniger und trotzdem stimmschön und plastisch gestaltender Tenor der Richtige für die ambivalente Rolle des Lurcanio.“

 

Die Deutsche Bühne,

 Klaus Kalchschmid, 06.03.2017

 

 

 

 

„So ergibt sich ein organischer Spannungsbogen, an dem vor allem der großartige Sebastian Kohlhepp entscheidenden Anteil hat. Selten hört man einen Tenor mit körper-reicher Stimme, der den Evangelistenbericht so klangschön und differenziert gestaltet, der nahtlos zwischen Sprechduktus und voll ausgesungenen Linien samt funkelnden Spitzentönen wechseln kann und dann auch noch die heiklen Koloraturen der Tenor-Arien derart makellos bewältigt.“

 

Stuttgarter Zeitung,

Markus Dippold, 05.12.2016

 

 

 

 

„Für die Vokalen Höhepunkte des Abends sorgte Sebastian Kohlhepp(...)

Kohlhepps Lucio Vero hat Metall, Ausdruck, Geschmeidigkeit und Bühnenpräsenz.“

 

Stuttgarter Nachrichten, Susanne Benda, 18.05.2016

 

 

 

 

„Sebastian Kohlhepp lieh dem wankelmütigen Kaiser seinen hellen, warmen, und atemverschlagend koloratursicheren Mozart-Tenor“

 

Das Opernglas, C. Fischer, Ausgabe 4/2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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