Sebastian KohlheppBiographieSebastian Kohlhepp  zählt aktuell zu den arriviertesten jungen deutschen Tenören und ist auf internationalen Opern- und Konzertbühnen ein gefragter Gast. Im Sommer 2018 gab er mit Beethovens 9. Sinfonie unter Teodor Currentzis sein vielbeachtetes Debüt bei den Salzburger Festspielen. Zuvor sang er in der Hamburger Elbphilharmonie den Tristan in Franck Martins ‚Le Vin Herbé’, zusammen mit dem NDR Chor und Philipp Ahmann. Großen Erfolg feierte er als Belmonte bei der Mozartwoche Salzburg sowie als Tamino in einer umjubelten Neuproduktion der ‚Zauberflöte’ am Theater an der Wien – beides unter der Leitung von René Jacobs. Im Frühjahr 2019 wird Kohlhepp als David in Wagners ‚Die Meistersinger von Nürnberg’ bei den Osterfestspielen Salzburg unter Christian Thielemann debütieren. Geboren in Limburg an der Lahn erhielt Sebastian Kohlhepp seine erste musikalische Ausbildung im dortigen Knabenchor. Dem Studium bei Hedwig Fassbender in Frankfurt/Main folgte ein erstes Festengagement am Badischen Staatstheater Karlsruhe.Zur Saison 2013/2014 wechselte Kohlhepp ins Ensemble der Wiener Staatsoper. Im Haus am Ring stand er u.a. als Jaquino (Fidelio) und Froh (Das Rheingold) auf der Bühne und arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Adam Fischer, Franz Welser-Möst, Dan Ettinger, Peter Schneider, Jeffrey Tate und Patrick Lange.Von 2015-2017 war Sebastian Kohlhepp Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart. Zuletzt wusste er dort als Jason in Peter Konwitschnys Neuinszenierung von Cherubinis ‚Medea’ Publikum und Presse zu begeistern. Große Aufmerksamkeit erregte auch seine Interpretation des Lucio Vero in Niccoló Jommellis spätbarocker Oper ‚Il Vologeso – Berenike, Königin von Armenien’. Die Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito wurde von der Fachzeitschrift Opernwelt zur ‚Wiederentdeckung des Jahres 2015’ gewählt. Des Weiteren war er in Stuttgart als Alfred (Die Fledermaus), Ferrando (Cosi fan tutte), Oronte (Alcina), Don Ottavio (Don Giovanni) und Lurcanio (Ariodante) zu erleben. Neben seinen Festengagements gastierte Kohlhepp rege an verschiedensten Opernhäusern im In- und Ausland, so an der Opéra Monte-Carlo (Strauss: Salome), am Theater an der Wien (Monteverdi: Ulisse) , der Volksoper Wien (Britten: Albert Herring), am Theater Basel (Mozart: Die Zauberflöte) und der Oper Köln (Mozart: Don Giovanni). Als Konzertsänger arbeitet Sebastian Kohlhepp regelmäßig mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem RIAS Kammerchor, dem Freiburger Barockorchester, Collegium Vocale Gent, Gaechinger Cantorey, dem NDR Chor, Gürzenich-Orchester Köln, Kammerchor Stuttgart, B'Rock, Collegium 1704, Wroclaw Baroque Orchestra, Capella Augustina und Dirigenten wie René Jacobs, Philippe Herreweghe, Pablo-Heras Casado, Frieder Bernius, Hans-Christoph Rademann, Lars Ulrik Mortensen, Francois-Xavier Roth, Helmuth Rilling und Andreas Spering zusammen. Konzerteinladungen führten ihn u. a. ins Concertgebouw Amsterdam, die Philharmonien Paris, Berlin und Köln, ins Wiener Konzerthaus, die Tonhalle Zürich, die Shanghai Concert Hall, ins Seoul Arts Center, Teatro Colon Buenos Aires, zum Rheingau- und Schleswig-Holstein Musik Festival. Seine Konzert-Highlights der Saison 2018/19 sind: Beethovens 9. Sinfonie mit den Symphonikern Hamburg (Ltg. Sylvain Cambreling), Bachs Weihnachtsoratorium mit Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons in den USA, Liebeslieder-Walzer mit dem Ballett John Neumeier an der Staatsoper Hamburg, Beethovens Missa Solemnis mit dem Freiburger Barockorchester, RIAS Kammerchor und René Jacobs in Köln, Amsterdam, Paris, Freiburg und Berlin. Zahlreiche CD-, DVD- und Rundfunkaufnahmen belegen Sebastian Kohlhepps vielseitiges Schaffen. Die Gesamteinspielung aller Lutherkantaten von Bach (Ltg. Christoph Spering), an der Kohlhepp maßgeblich beteiligt war, wurde 2017 mit dem Echo Klassik  ausgezeichnet. René Jacobs’ Aufnahme der Bach’schen ‚Johannespassion’ (Harmonia Mundi), mit Sebastian Kohlhepp als Arientenor, erhielt 2017 den ICMA Award in der Kategorie Baroque Vocal.Über die zuletzt erschienene Neueinspielung von Bachs ‚Weihnachtsoratorium’ mit der Gaechinger Cantorey schreibt NDR-Kultur:„Die wichtige Tenorpartie des Weihnachtsoratoriums hat Rademann mit dem Sänger Sebastian Kohlhepp besetzt, der ein schönes lyrisches Timbre und gestalterischen Feinsinn vereint. Als Evangelist erzählt er die biblische Weihnachtsgeschichte in
maßvollem Tempo und mit natürlichem Sprachfluss, in den Arien demonstriert er seine exzellente Technik. Nur wenige Kollegen bewältigen die anspruchsvollen Koloraturen - mit denen Bach etwa die Eile der Hirten ausschmückt - so sicher wie Kohlhepp.“

(NDR Kultur, Marcus Stäbler, 15.12.2017)
  (Stand: 24.09.2018 Änderungen/Kürzungen bedürfen der Absprache mit dem Künstler!)   Pdf Download

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„...Sebastian Kohlhepp als Belmonte, ein ganz vorzüglicher, für dieses Fach prädestinierter Tenor.“

 

Wiener Zeitung, Reinhard Kriechbaum, 28.01.2018

 

 

 

„Der Tenor Sebastian Kohlhepp ist die ideale Oratorienstimme: klar, strahlend, farbenreich.“

 

kulturradio rbb, Andreas Göbel, 02.01.2018

 

 

„Die wichtige Tenorpartie des Weihnachtsoratoriums hat Rademann mit dem Sänger Sebastian Kohlhepp besetzt, der ein schönes lyrisches Timbre und gestalterischen Feinsinn vereint. Als Evangelist erzählt er die biblische Weihnachtsgeschichte in maßvollem Tempo und mit natürlichem Sprachfluss, in den Arien demonstriert er seine exzellente Technik. Nur wenige Kollegen bewältigen die anspruchsvollen Koloraturen - mit denen Bach etwa die Eile der Hirten ausschmückt - so sicher wie Kohlhepp.“

 

NDR Kultur, Marcus Stäbler, 15.12.2017

 

 

 

„Den Jason sang Sebastian Kohlhepp mit einer bereits auf die zögernden Helden der deutschen Romantik vorausweisenden Pracht.“

 

Badische Neueste Nachrichten, Nikolaus Schmitt, 05.12.2017

 

 

 

„Und Sebastian Kohlhepp überzeugt als Iason mit enormem Detailreichtum in Stimmklang und Gestaltung: Dieser vielseitige Tenor, der zunehmend auch dramatische Bereiche für sich erobert, ist einer der ganz großen Glücksfälle im Ensemble.“

 

Stuttgarter Zeitung, Susanne Benda, 04.12.2017

 

 

 

„Den stärksten Eindruck hinterlässt Sebastian Kohlhepp mit gestochen scharfen Koloraturen, ebenmäßig durchgeformter Stimme und herausragender Textverständlichkeit.“

 

Stuttgarter Nachrichten,

Markus Dippold, 08.10.2017

 

 

 

 

"Sebastian Kohlhepp ist als wohltuend warm timbrierter Tamino ein Musterbeispiel eines kraftvollen Mozart-Tenors..."

 

Wiener Zeitung,

 Judith Belfkih, 18.09.2017

 

 

 

 

„Sebastian Kohlhepp ist als kerniger und trotzdem stimmschön und plastisch gestaltender Tenor der Richtige für die ambivalente Rolle des Lurcanio.“

 

Die Deutsche Bühne,

 Klaus Kalchschmid, 06.03.2017

 

 

 

 

„So ergibt sich ein organischer Spannungsbogen, an dem vor allem der großartige Sebastian Kohlhepp entscheidenden Anteil hat. Selten hört man einen Tenor mit körper-reicher Stimme, der den Evangelistenbericht so klangschön und differenziert gestaltet, der nahtlos zwischen Sprechduktus und voll ausgesungenen Linien samt funkelnden Spitzentönen wechseln kann und dann auch noch die heiklen Koloraturen der Tenor-Arien derart makellos bewältigt.“

 

Stuttgarter Zeitung,

Markus Dippold, 05.12.2016

 

 

 

 

„Für die Vokalen Höhepunkte des Abends sorgte Sebastian Kohlhepp(...)

Kohlhepps Lucio Vero hat Metall, Ausdruck, Geschmeidigkeit und Bühnenpräsenz.“

 

Stuttgarter Nachrichten, Susanne Benda, 18.05.2016

 

 

 

 

„Sebastian Kohlhepp lieh dem wankelmütigen Kaiser seinen hellen, warmen, und atemverschlagend koloratursicheren Mozart-Tenor“

 

Das Opernglas, C. Fischer, Ausgabe 4/2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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